Neu: pdfaPilot 3 erhältlich
pdfaPilot 3 „schickt“ zusammengehörige Dateien in den Container und integriert sich in Sharepoint
Lesen Sie mehr...
Badisches Pressehaus, Freiburg:
Das Badische Pressehaus arbeitet seit neustem mit drei KBA Cortinas, den brandneuen Druckmaschinen im wasserlosen Offsetverfahren. Eine kostspielige Anschaffung, die sich rentieren und dauerhaft hochwertige Zeitungen drucken muss – CLI-Module von callas software unterstützen dabei nicht nur, dass die Druckergebnisse zuverlässig sind.
Die Mediengruppe Badisches Pressehaus GmbH & Co. KG ist mit mehreren Zeitungsverlagen und der hauseigenen Druckerei Freiburger Druck eine feste Größe im gesamten badischen Raum. Flagschiff der Gruppe ist die sechzig Jahre alte Badische Zeitung des Badischen Verlags. Mit einer täglichen Gesamtauflage von rund 180.000 Exemplaren in 21 verschiedenen Lokalausgaben erreicht die Zeitung durchschnittlich 412.000 Leser. Darüber hinaus wird „Der Sonntag“ mit vier unterschiedlichen Ausgaben und einer Auflage von 310.000 Exemplaren produziert. Hinzu kommen verschiedene Anzeigenblätter mit einer Gesamtauflage von 550.000 Exemplaren sowie weitere Titel, Zeitungsbeilagen, Telefonbücher oder Werbebroschüren. Gedruckt werden sie alle in dem im Februar 2006 eröffneten Druckhaus an der Basler Straße auf drei hochmodernen Cortina-Maschinen im wasserlosen Offsetverfahren von Koenig & Bauer (KBA).
„Wir sind mit der Druckqualität der Cortina hoch zufrieden“, begeistert sich Marco Rauber, Bereichsleiter Druckvorstufe beim Badischen Verlag. „Allerdings geht es auch bei der Cortina nicht ganz ohne Wartung, und ein zu hoher Farbauftrag führt auch bei ihr zur Verschmutzung der Maschine.“ Hintergrund: Beim Badischen Pressehaus ist der gesamte Zeitungsdruck komplett automatisiert.
Dabei wird bereits in der Vorstufe die Qualität des späteren Druckes festgelegt. Die Drucker erhalten im Gegenzug mehr Zeit für die Qualitätskontrolle an der Maschine.
„Früher hatten wir immer wieder Probleme mit fehlerhaften Anzeigendateien an der Druckmaschine“, so Marco Rauber.
Hauptproblem dabei: Die Kunden berücksichtigen zwar bei der Anzeigengestaltung die von der Druckmaschine benötigte Tonwertzunahme, kümmern sich aber nur selten um einen korrekten Farbauftrag. Zwar ist die Cortina in der Lage, sogar Flächendeckungen von 260 Prozent zu bewältigen, aber häufig werden von den Kunden PDF-Dateien geliefert, deren Werte bei 400 Prozent liegen. In so einem Fall würde die Maschine zu stark verschmutzen und müsste im schlimmsten Fall angehalten werden. CLI-Module von callas software eröffneten dem Badischen Verlag einen einfachen und höchst effizienten Weg, bereits im Vorfeld die äußerst kostspielige Fehlerquelle zu beseitigen.
„Beim Zeitungsdruck sind Fehler am Ausgabe-RIP besonders kritisch. Denn der Zeitdruck ist immens. Bei Anzeigenseiten weiß man nie sofort, welches Objekt den Fehler verursacht hat. Der Stillstand und die Suche kosten Zeit, viel Geld und unendlich Nerven, bis das Problem endlich gelöst ist.“
Marco Rauber, Bereichsleiter Druckvorstufe beim Badischen Verlag
Bevor Dateien in das Anzeigensystem, das Redaktionssystem bzw. in den Ausgabeworkflow gelangen, werden sie auf einem zentralen Eingangsserver empfangen. Im Rahmen des integrierten Workflows prüft der pdfInspektor3 CLI zunächst die über ISDN, FTP oder per E-Mail eingehenden ganzseitigen PDF-Seiten auf ihre Drucktauglichkeit. pdfCorrect CLI beseitigt danach typische Fehler, beispielsweise fehlerhafte Überdrucken-Einstellungen. pdfColorConvert CLI nimmt schließlich in einem ersten Schritt notwendige Farbraum-Umwandlungen von RGB nach CMYK automatisch vor. Fertig korrigierte PDFs werden dann in PDF/X-3:2002 Dateien gewandelt und gespeichert. In einem weiteren Schritt optimiert pdfColorConvert CLI die fertigen Anzeigen mittels Graditionskurven für den Tonwertzuwachs der Cortina und leitet sie an den geschlossenen Druck-Ausgabe-Workflow weiter. Intern gesetzte Anzeigen werden ebenfalls durch pdfColorConvert CLI für die speziellen Druck- und Farbanforderungen der neuen Cortina-Maschinen angepasst.
„Wir setzen die CLI-Werkzeuge von callas software pdfInspektor3, pdfCorrect und pdfColorConvert so früh wie möglich ein. Damit ist gewährleistet, dass die PDF-Dateien, die später im Ausgabe-Workflow landen, absolut in Ordnung sind“, erklärt Rauber.
Außerdem bietet pdfColorConvert CLI die Möglichkeit für jeden Werbekunden die Farbanpassung individuell zu regeln. Denn: Viele Kunden haben aufgrund ihrer Corporate Identity ganz bestimmte Ansprüche an die Farbgestaltung.
Der Einsatz der Kommandozeilen-Module von callas software spart dem Badischen Pressehaus nicht nur viel Zeit, sondern bietet auch mehr Sicherheit. Früher war es aus Kostengründen nicht möglich, jede einzelne eingehende Datei zu prüfen. „Vielleicht haben wir 20 Prozent aller Dateien damals geprüft“, so Rauber. „Bei bis zu 650 Anzeigen täglich war zeitlich mehr gar nicht drin. Deshalb haben wir uns vorwiegend auf die manuelle Farbauftrag-Optimierung am RIP konzentriert, um kostspielige Fehler zu vermeiden. Mit der automatischen Prüfung, Korrektur und Farboptimierung durch die callas software-Produkte werden nicht nur die Maschinen sauber gehalten. Das Arbeiten ist jetzt viel entspannter und die Mitarbeiter können sich anderen Aufgaben widmen“.
![]()
„Die CLI-Module sind sehr schnell, absolut zuverlässig und hoch flexibel. Es gibt unzählige Einstellungsmöglichkeiten um den PDF-Workflow so zu definieren, wie wir es für unsere verschiedenen Kunden benötigen.“
Marco Rauber, Bereichsleiter Druckvorstufe beim Badischen Verlag
| Zur Übersicht |