Neu: pdfaPilot 3 erhältlich
pdfaPilot 3 „schickt“ zusammengehörige Dateien in den Container und integriert sich in Sharepoint
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Langebartels & Jürgens Druckereigesellschaft mbH, Hamburg:
Gelungener Umstieg in das digitale Zeitalter – Traditionsreiches Druckereiunternehmen erweitert sich zu modernem Medienhaus und setzt dabei voll auf callas software.
Wer das erste Mal vor dem historischen Gründerzeitbau der Langebartels & Jürgens Druckereigesellschaft mbH in Hamburg-Altona steht, kann es kaum glauben: Hier ist der Sitz eines der modernsten Medienunternehmen der Hansestadt. Das 110 Jahre alte ehemalige Familienunternehmen wurde in den vergangenen sechs Jahren komplett neu ausgerichtet. Weg vom reinen Druckereibetrieb – hin zu einem integrierten Full Service Druck- und Mediendienstleister. So wurde das klassische Druckereigeschäft durch eine integrierte Druckvorstufe, eine Digitaldruckerei, ein Verpackungsunternehmen, ein digitales Fotostudio und eine EDV-Abteilung erweitert. Verantwortlich für die strategische Neuausrichtung sind die beiden geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens – Martin Lemcke und Axel Faber.
Angefangen hatte Axel Faber 1992 im Alleingang mit einem kleinen Belichtungsstudio am Hamburger Hafen. In den folgenden Jahren erweiterte er es zu einem Crossmedia- und Medienvorstufenbetrieb. Doch zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde klar, dass man als „Einzelkämpfer“ in der Druckbranche allein keine große Zukunft haben würde. Ähnlich die Selbsteinschätzung von Martin Lemcke von der renommierten hanseatischen Traditionsdruckerei Langebartels & Jürgens. Also schlossen sich beide Firmen zusammen, und 2003 wurde Faber als erstes Nicht-Familienmitglied seit mehr als einem Jahrhundert Miteigentümer der Firma.
Eine gute Entscheidung: Zahlreiche überregionale Kunden wie Werbeagenturen, Produktionsagenturen oder Industrieunternehmen setzen auf Langebartels & Jürgens. So auch Mont Blanc, Holsten, oder der europaweit operierende Tapetenhersteller Erfurt und Sohn aus Wuppertal. Das Kundenspektrum ist breit gefächert, entsprechend vielfältig sind die Aufgaben. So werden zusätzlich zum Druck von Broschüren, Plakaten oder Flyern auch von Werbeagenturen angelieferte Reinzeichnungen perfektioniert oder komplett erstellt und dem späteren Druckverfahren angepasst, kreativ Retuschen vorgenommen, neue Fotos digital geschossen oder auch mal ganze Anzeigen neu gestaltet. Dabei entstehen Medienproduktionen für namhafte Firmen wie Shell, Europcar oder Schwarzkopf.
Ziel des Ganzen ist dem Kunden ein innovatives und gleichzeitig hochwertiges Druckprodukt aus einer Hand zu bieten und/oder deren Daten mit höchster Effektivität für den Kunden in einer ständig wachsenden Medien- und Produktionsdatenbank mit der dazu gehörenden ständig wandelnden Workflow- und Systemumgebung bereit zu halten.
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“Die Innovationen im digitalen Workflow und in der Automatisierung der Druckbranche basieren zu einem großen Teil auf den callas software Produkten”,
Axel Faber
Martin Lemke und Axel Faber ergänzen sich dabei optimal: „Für den gesamten Bereich Druck und Verpackung ist Martin zuständig und ich für die Medienvorstufe, das Farbmanagement und den digitalen Workflow“, erzählt Faber. „Unser digitaler Workflow ist nicht vergleichbar mit dem einer klassischen Druckerei, die sich nur auf wenige standardisierte Produkte spezialisiert hat. Da wir so viele unterschiedliche Leistungen anbieten, bekommen wir von unseren Kunden alles nur Denkbare geliefert: Von fertigen Druckdateien im PDF-Format – sei es für den Bogen- oder Rollenoffsetdruck – oder reine Anzeigen als sogenannte offene Daten aus Layoutprogrammen wie QuarkXPress oder Adobe InDesign.“ Innerhalb des Unternehmens werden Druckdateien im PDF/X-Standard verarbeitet. Um die unterschiedlichen angelieferten Datenformate verarbeiten und jederzeit in das System eingreifen zu können, setzte Faber von Anfang an auf ein offenes System. Permanent optimiert er dieses und integriert die besten Software-Werkzeuge. So laufen allein in der Druckvorstufe zwei digitale Workflow-System-Stränge gleichzeitig und ein dritter wird als Entwicklungs- und Testumgebung genutzt.
Herz des digitalen Workflow-Systems ist das Mediendatenbanksystem OPAS-G, das alle ein- und ausgehenden Medientypen zentral speichert und Aufträge organisiert. Über eine Schnittstelle ist die Datenbank mit den verschiedenen Workflow-Strängen verbunden. „Großartig an den Kommandozeilen-Modulen von callas software ist, dass sie sich auch problemlos aus sämtlichen Systemumgebungen ansprechen lassen“, begeistert sich Faber. So kommen in seinem digitalen PDF-Workflow alle callas software-Werkzeuge zum Einsatz: pdfInspektor3 CLI überprüft Dateien auf mögliche Fehlerquellen, die beim späteren Druck Probleme verursachen können. pdfCorrect CLI bereitet die Dateien vor und korrigiert sie gegebenenfalls. In einem weiteren Schritt nimmt pdfColorConvert CLI notwendige Farbanpassungen für die spätere Ausgabe vor. Und der pdfInspektor3 CLI überprüft permanent die Einhaltung des PDF/X-Standards.
Probleme mit Transparenzen behebt das callas software Plug-In pdfAutoOptimizer zusammen mit Adobe Acrobat Professional. Gleichzeitig wird während des PDF-Workflows ein Duplikat der Datei erstellt und eine niedrig aufgelöste 72dpi Version als Softproof für den Kunden erzeugt. Auch hier hat pdfCorrect CLI die Finger mit im Spiel.
„Die Zauberformel für einen offenen Workflow auf PDF-Basis lautet: ‚Kontrollierte Automatisierung!‘“, erzählt Axel Faber stolz. „Rund 30 bis 40 Aufträge laufen durchschnittlich pro Tag durch den kompletten Workflow. Trotzdem müssen unsere Mitarbeiter nur äußerst selten in den laufenden Prozess eingreifen“. Dabei sind die Datenmengen enorm: Bis zu sechs Gigabyte kann ein Druckjob umfassen, täglich werden durchschnittlich vier Gigabyte auf dem zentralen Medienserver gespeichert. Durch die komplette Digitalisierung fast aller Arbeitsschritte kann das Unternehmen deutlich mehr Druckaufträge annehmen als früher. „Dieses Jahr konnten wir bereits 20 Prozent mehr Druckjobs bearbeiten als im letzten, und es werden täglich mehr“, so Faber. Und: „Ohne die schnellen, stabilen und flexibel einsetzbaren callas software Tools hätten wir das nie erreicht“.
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