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Konradin Druck, Leinfelden-Echterdingen:
Die Korrektur von Anzeigen in der Druckvorstufe kostet viel Zeit und Geld – Konradin Druck prüft PDF-Dateien bereits bei der Anlieferung mit CLI-Werkzeugen von callas software.
Mit mehreren Fach- und Zeitschriftenverlagen, Medienberatungs- und Kongressveranstaltungsunternehmen sowie zwei Druckereien ist die Konradin Mediengruppe eines der wenigen unabhängigen und inhabergeführten Medienunternehmen in Europa. Die insgesamt vier Magazin- und Zeitschriftenverlage bringen derzeit 38 verschiedene Titel auf den deutschen Markt. Ihr Spektrum umfasst Fachzeitschriften für die Industrie, Magazine für die Bereiche Einrichten, Bau und Handwerk, Zeitschriften für die Arbeitswelt oder Augenoptik sowie Titel im Bereich der Informationstechnologie. Viel zu tun also für die beiden Großdruckereien der Gruppe: Konradin Druck in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart und Heckel in Nürnberg.
„Wir sind Spezialisten für den Vier-Farb-Magazin- und Zeitschriftendruck im DIN A4-Format“, erklärt Andreas Mohl, Abteilungsleiter für die Druckvorstufe bei Konradin Druck. An den zwei Standorten produzieren 380 Mitarbeiter im Bogen- und Offsetdruck nicht nur die Titel der eigenen Verlage, sondern auch komplette Magazine für andere Verlage oder Falteinleger für Werbekampagnen großer Elektronikmärkte. Pro Tag werden so rund 125 Millionen Druckseiten für Kunden realisiert. Aufgrund der großen Menge an Verbrauchsmaterial – pro Jahr werden rund 77.000 Tonnen Papier verbraucht – und des hohen Arbeitsvolumens setzt man bei Konradin stark auf Zeit- und Kostenersparnis durch Automatisierung. Sie ermöglicht seit drei Jahren ein Verlagssystem zur Komplett-Herstellung von Zeitschriften sowie ein integriertes Managementsystem, das die komplette technische Abwicklung der angelieferten Anzeigen umfasst.
„Durch unser System laufen rund 60.000 Anzeigen pro Jahr. Da ist es wichtig, dass nicht nur die Zuordnung der Anzeigen auf die vielen verschiedenen Titel jederzeit gewährleistet ist, sondern dass sie auch von Anfang an absolut drucktauglich sind“, so Rüdiger Brändle, stellvertretender Abteilungsleiter der Druckvorstufe bei Konradin Druck. Um für die Kunden und für die Konradin Mediengruppe selbst die Projekt- und Prozesskosten zu optimieren, betreibt das Unternehmen bereits seit drei Jahren ein Webportal für die Anzeigenannahme. Der Clou dabei: Anzeigen, die nicht drucktauglich sind, können gar nicht übertragen werden und so nicht in die hauseigene Mediendatenbank gelangen.
Das System ist denkbar einfach: Der Anzeigenkunde wählt das Webportal, sendet sein PDF und lässt es zunächst auf Herz und Nieren prüfen. Ist die Datei für den Druck tauglich, so erhält er das Ergebnis in einem Online-Prüfreport sofort angezeigt. Danach kann er sie an den zentralen Medienserver senden. Dateien, die kleinere Fehler aufweisen, kann der Kunde sofort selbständig online bearbeiten. Im Hintergrund des Portals arbeiten die callas software Kommandozeilen-Module pdfInspektor3 CLI zum Prüfen der Dateien und pdfColorConvert CLI zur Farbraumkonvertierung. Das callas software Produkt pdfCorrect CLI zur Beseitigung von typischen Mängeln, etwa für fehlerhafte Überdrucken-Einstellungen sowie zur allgemeinen Druckoptimierung wird ebenfalls eingesetzt. Fertig korrigierte und optimierte Dateien werden danach erneut durch den pdfInspektor3 CLI geprüft und können schließlich vom Kunden übertragen werden. Alle überprüften Anzeigendateien werden zunächst in der Mediendatenbank zentral gespeichert, bevor sie durch das Redaktionssystem auf ihre Magazinseite platziert werden. Die fertigen Seiten werden dann an das geschlossene Kodak Creo-Drucksystem weitergeleitet und auf Druckplatten belichtet.
Der frühzeitige Einsatz der callas software Tools bereits bei der Anzeigenannahme spart Werbekunden und der Konradin Mediengruppe viel Zeit und unnötige Kosten. Früher mussten die knapp 40 Mitarbeiter der Druckvorstufe fehlerhafte Anzeigen oftmals per Hand öffnen, den Fehler identifizieren, die Datei – wenn möglich – selber korrigieren oder beim Kunden um eine neue Anzeige bitten. Bei dem großen Anzeigenvolumen macht sich der Einsparungseffekt massiv bemerkbar: Bis zu 10 Minuten pro Anzeige werden eingespart. 10.000 Stunden kostbare Arbeitszeit jährlich stehen den Mitarbeitern bei Konradin Druck wieder für produktivere Aufgaben zur Verfügung.
„Ich finde die Möglichkeit, bereits vorhandene Prüfeinstellungen aus Adobe Acrobat importieren zu können einfach genial. Alle Einstellungen definiere ich selbst, speichere sie als Profil ab und lege sie in den Prüfordner von pdfInspektor3 CLI. Diese Herangehensweise erleichtert meine Arbeit enorm.“
Rüdiger Brändle, stellvertretender Abteilungsleiter Druckvorstufe bei Konradin Druck
„Die Idee zu unserem Portal haben wir auf der Drupa 2004 Messe bekommen, als wir die pdfcity.com-Präsentation von callas software und dem Systemintegrator Diron gesehen haben“, erzählt Andreas Mohl. „Damals haben wir gedacht, so was wollen wir unseren Kunden auch anbieten.“ Im Herbst 2004 – innerhalb von nur zwei Wochen – wurde das mit dem pdfInspektor3 CLI ausgestattete Webportal schließlich gestartet.
„Das Problem war nicht die eigentliche Website-Entwicklung oder die Integration der CLI-Module, sondern die endgültige Festlegung unserer Prüfbedingungen für den Kunden-Upload. Schließlich wollen wir ja keine Kunden verschrecken, sondern den Arbeitsprozess vereinfachen“, erklärt Rüdiger Brändle.
Nach rund einem Jahr – im Herbst 2005 – wurden schließlich als bisher letzte Ausbaustufe die Kommandozeilen-Module pdfColorConvert CLI und pdfCorrect CLI in das Angebot integriert. Das Internetportal von Konradin Druck ist mittlerweile so erfolgreich, dass es auch für den Anzeigeneingang externer Verlage genutzt wird. Hierbei arbeiten versteckt unter den jeweils angepassten Weboberflächen ebenfalls die schnellen und zuverlässigen Kommandozeilen-Tools pdfInspektor3 CLI, pdfColorConvert CLI und pdfCorrect CLI aus dem Hause callas software.
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„Der pdfInspektor3 CLI läuft seit zwei Jahren bei uns im Dauereinsatz und ist absolut zuverlässig. Als pdfColorConvert und pdfCorrect als CLI-Module auf den Markt kamen, stand für uns sofort fest sie ebenfalls in unser Portal zu integrieren.“
Andreas Mohl, Abteilungsleiter Druckvorstufe bei Konradin Druck
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