Neu: pdfaPilot 3 erhältlich
pdfaPilot 3 „schickt“ zusammengehörige Dateien in den Container und integriert sich in Sharepoint
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MetaDesign AG, Berlin:
Hochkarätiges Branding, Corporate Identity und Design haben einen Namen: MetaDesign. Bedeutende Unternehmen und Institutionen sind Kunden dieser Agentur – darunter Audi, Volkswagen, Osram, die Berliner Philharmoniker und die Bundesregierung. Sie alle lassen sich von den Berliner Spezialisten ihre Zielsetzungen und Visionen in ein maßgeschneidertes visuelles Erscheinungsbild umsetzen. Corporate Designer arbeiten hier an Strategien, um mit neu entwickelten Logos, Plakaten, kompletten Geschäftsausstattungen oder Broschüren die jeweilige Markenidentität zu stärken.
Als gestalterische Lead-Agentur erarbeitet die MetaDesign AG nicht nur Konzepte und das Corporate Design, sondern fertigt auch druckfertige Referenzvorlagen an. Selbst die Druckvorstufe wird von MetaDesign geschultert: Sie produziert beispielsweise das Magazin „Mare“ von der Bildbearbeitung bis zum Erstellen der PDF-Dateien und betreut es bis zum Druck. Für die korrekte drucktechnische Umsetzung steht dabei eine eigene Produktionsabteilung – MetaServices – zur Verfügung. Bevor die besonders hochwertig gestalteten Kataloge, Magazine, Geschäftsberichte und Produktbroschüren an die beauftragte Druckerei versendet werden, müssen die Druckdaten auf PDF-Basis zunächst geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Rund zwanzig Produktions- und Druckvorstufen-Spezialisten sind dabei zusammen mit dem Technischen Direktor Florian Süßl für die drucktechnische Qualität der Daten verantwortlich.
„Wir sind sozusagen die Qualitätssicherung“, erklärt Florian Süßl. „Anders als bei normalen Werbeagenturen, die oftmals enorm viele Anzeigen, Broschüren, Flyer oder Plakate in den Druck geben, haben die vergleichsweise wenigen Druckvorlagen von MetaDesign Vorbildcharakter für andere Dienstleister. Bei uns steht die Qualität eindeutig im Vordergrund“. Dabei meistern die Prepress-Mitarbeiter schwierige Herausforderungen: Bei MetaDesign wird viel mit Sonderfarben gearbeitet und gerade diese stellen besondere Anforderungen an die Druckqualität und beim Anlegen von Überfüllungen. Aus diesem Grund muss ein eigenes Prepress-Workflow-System im Hause flexibel genug sein, damit die Mitarbeiter jederzeit Einstellungen ändern oder feinjustieren können.
Um stets perfekte Druckdaten zu liefern, wurde im März 2007 ein neues System auf PDF-Basis eingerichtet. Der von Helmuth Maidl von maidl-service eingerichtete Workflow basiert dabei auf mehreren Produkten: Zunächst werden die in Adobe InDesign hergestellten und in MadeToPrint von axaio software als PDF ausgegebenen Dateien von dem in Macintosh OS X integrierten Automator kopiert. Dabei erhalten sie eine neue Dateinamen-Endung und werden schließlich auf einem Server abgelegt.
In dem Eingangsordner des Servers greift dann das Workflow-Programm FullSWITCH von Gradual Software auf die PDF-Dateien zu. Unter FullSwitch überprüft zunächst das callas pdfToolbox3 Server-Modul pdfInspektor CLI die eingehenden PDF-Dateien, ob sie den jeweiligen unterschiedlichen drucktechnischen Anforderungen genügen. In einem zweiten Schritt werden PDF-Dateien an das callas pdfToolbox 3 Server-Modul pdfColorConvert übergeben. Sonderfarben werden von ihm bei Bedarf nach CMYK farbkonvertiert. Enthaltene ICC-Profile von CMYK-Objekten werden in einem weiteren Arbeitsschritt von dem Server-Modul pdfCorrect entfernt. Danach werden die korrigierten PDF-Dateien an den pdfAutoOptimizer von callas software übergeben. Mit ihm werden Transparenzen reduziert und anschließend mit dem TrapEditor von Heidelberg Überfüllungen angelegt. Zuletzt werden die Daten vom pdfInspektor erneut geprüft und zu PDF/X-3 normiert.
Mit dem neuen Workflow sind die Prepress-Spezialisten sehr zufrieden: „Das neue System ist viel leichter zu bedienen“, erzählt Andrea Best, zuständig für Bildbearbeitung und Datenerstellung für das Magazin „Mare“. „Und: Gerade bei der Magazin-Produktion ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Mit dem neuen Workflow arbeitet es sich viel einfacher. Ich brauche jetzt nicht mehr viele verschiedene Ordner zu durchforsten, wenn ich eine fehlerhafte PDF-Seite suche, sondern nur noch einen. Außerdem bekomme ich mit den Fehlerreports von dem pdfToolbox3 Server-Modul pdfInspektor konkrete Informationen, wo nachgebessert werden muss. Das erleichtert mir die Arbeit ungemein, ich spare jede Menge Zeit“.
Nur zwei Tage dauerte der Aufbau und die Installation des gesamten Systems durch Helmuth Maidl. Weitere zwei Wochen benötigte Systemadministrator Andreas Harsdorff für die Entwicklung und Integration von Skripten zum Starten des Workflows mit dem Automator, die spezielle Anpassung der Preflight-Profile auf die jeweiligen Kundenanforderungen und die Erstellung der Dokumentation für die Mitarbeiter.
Zur Qualitätssicherung ihrer PDF-Druckdateien setzt MetaDesign bereits seit einigen Jahren auf Produkte von callas software, bisher allerdings ausschließlich automatisiert mit den einfach zu bedienenden Plug-in-Produkten unter Adobe Acrobat in Kombination mit AutoPilot. Diese werden laut Florian Süßl auch in Zukunft im Einsatz bleiben, denn mit den Plug-ins unter Acrobat kann der zuständige Mitarbeiter schnell und einfach fehlerhafte PDF-Dateien selbst untersuchen.
„Mit den Kommandozeilen-Modulen von callas software sind wir ebenfalls sehr zufrieden“, stellt Süßl abschließend fest. „Sie sind schnell, zuverlässig und lassen sich hervorragend in den Workflow integrieren. Die callas software pdfToolbox3 Server-Module bieten die Gewissheit, dass wirklich nur noch fehlerhafte Dateien erneut bei den Mitarbeiter landen. Sie sparen dadurch Zeit und sorgen stets für einwandfreie Druckergebnisse“.
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Florian Süßl, Andreas Harsdorff und Helmuth Maidl im Gespräch
Redaktion: Herr Süßl, Sie haben gerade erst vor einem Monat einen komplett neuen Prepress-Workflow auf Basis der callas software pdfToolbox3 Server-Module und Gradual FullSWITCH installiert. Was ist das Besondere an dem neuen System? Florian Süßl: Der neue Workflow ist wesentlich flexibler und anwenderfreundlicher als bisher. Das alte System basierte auf linearen Verarbeitungsschritten. Problematisch an dieser Lösung war, dass jeweils nur eine einzige klar definierte Aufgabe in einem Arbeitsschritt verarbeitet werden konnte und das jeweils mit mehreren Ordnern. Zwar konnten die Arbeitsschritte miteinander verknüpft werden, doch durch die vielen speziellen Anforderungen bei uns kommt es schnell zu einer unüberschaubaren Anzahl von Ordnern. Das alte Workflow-System wurde dadurch unübersichtlich. Bei der neuen Lösung wählen die Kollegen spezifische Kunden- bzw. Projekteinstellungen bereits an ihrem Arbeitsplatz mittels AppleSkript im Automator und brauchen nur noch einen Eingangs-, Fehler- und Ausgangsordner. Redaktion: Welche Vorteile bietet das neue System dem Anwender? Andreas Harsdorff: Der besondere Vorteil ist, dass wir mit der neuen System-Umgebung einen intelligenten Workflow abbilden können. Dadurch erreichen wir, dass die Prepress-Mitarbeiter mit einer überschaubaren Anzahl von Skripten als Grundeinstellungen arbeiten können. Der Anwender wählt einfach aus einer Liste das entsprechende Projekt, schiebt die Dateien in den Eingangsordner und startet damit den Workflow. Den Rest macht das System automatisch. Ich habe die Skripte so entworfen, dass sie die meisten Druckjobs unserer Kunden abdecken. Außergewöhnliche Druckanforderungen können zudem leicht durch die Modifizierung der Skripte aufgefangen werden. Das notwendige Know-how zur Bedienung des Systems haben wir den Mitarbeitern durch eine kurze Schulung hier im Haus vermittelt. Zudem steht dem Anwender an seinem Rechner jederzeit eine ausführliche Dokumentation zur Verfügung, die für besondere oder schwierige Fälle konzipiert ist. Redaktion: Herr Maidl, Sie haben innerhalb von nur wenigen Tagen das neue System hier bei MetaDesign installiert. Warum setzen Sie dabei auf die Server-Module von callas software? Helmuth Maidl: Die Integration der Server-Module in den offenen Workflow ermöglicht die Abbildung komplexer Arbeitsabläufe. Das ist eine neue Qualität. Der Vorteil der callas software Server-Module ist die Zuverlässigkeit, die unerreichte Performance und die einfache Einbindung in den Workflow unter Gradual FullSWITCH. Die Installation der Module unter FullSWITCH ist so denkbar einfach, dass bereits am ersten Tag zusammen mit den Verantwortlichen die konkreten Anforderungen des Projektes anhand eines Prototyps herausgearbeitet werden konnten.
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