Diese Einheit erklärt, wie ein PDF, das eine Broschüre enthält, in ein druckfertiges PDF gewandelt werden kann, um es auf einer digitalen oder konventionellen Druckmaschine auszugeben. Verschiedene Aspekte der Prüfung und Optimierung werden in diesem Zusammenhang beleuchtet.
callas pdfToolbox 4 starten
Beispieldatei "Adobe History.pdf" öffnen
Erste Seite des Beispieldokuments ist nun offen
Die zweite Seite besteht aus Doppelseiten (Montageflächen)
Die dritte Seite besteht ebenfalls aus Doppelseiten (Montageflächen)
Öffnen Sie das Switchboard
Klicken Sie auf den "Anordnen"-Knopf um in die Aktionsgruppe "Anordnen" zu gelangen
Klicken Sie auf "Halbieren"
Führen Sie "Halbieren" aus
Überprüfen Sie die Seiten in der Beispieldatei
Die zweite und folgende Seiten wurden in Einzelseiten gewandelt
Überprüfen Sie die Qualität der Farbauszüge
Sichtprüfungs-Modus – Diverse Ansichten von Prozessfarbauszügen
"Prozessfarbauszüge hervorheben" öffnet sich und zeigt nur Cyan-, Magenta- und Gelbkanal
Der komplette schwarze Text scheint ebenfalls auf den CMY-Farbauszügen zu erscheinen. Das ist nicht ideal und führt zu diversen Problemen:
- Text wird im Druckergebnis unscharf wirken
- Besonders auf Digitaldruckmaschinen ist farbige Tinte teurer als die schwarze Druckfarbe
Für optimale Druckergebnisse sollte schwarzer Text auch nur auf dem Schwarzauszug erscheinen.
Untersuchen Sie den Schwarzauszug
Untersuchen Sie alle vier Prozessfarbauszüge ohne die Anzeige von Schmuckfarben
Die Seite mit allen Prozess- und Schmuckfarben anzeigen
Passen Sie schwarzen Text an, so dass er nur auf dem Schwarzauszug erscheint – Gehen Sie zum Switchboard
Gehen Sie zur Gruppe "Farben" und dann klicken SIe auf "4c-Schwarz korrigieren"
Führen Sie die "4c-Schwarz korrigieren"-Aktion aus
Das vierfarbige Schwarz zu korrigieren, kann ein bisschen dauern...
Kehren Sie zum Sichtprüfungs-Modus für die Prozessfarbauszüge zurück
Die CMY-Farbauszüge anzeigen
Der schwarze Text ist nun vom Cyan-, Magenta- und Gelb-Farbauszug verschwunden.
Untersuchen Sie den Schwarz-Farbauszug
Der gesamte Text wird nun nur noch auf dem Schwarz-Farbauszug angezeigt, was sowohl die Qualität der Textausgabe erhöht als auch die Kosten für die Druckfarbe auf Digitaldruckmaschinen senkt.
Wechseln Sie von "Prozessfarbauszüge" zu "Schmuckfarbauszüge"
Untersuchen Sie mit der Ansicht "Schmuckfarb-Kanäle", welche Schmuckfarben vorhanden sind
Anscheinend wird hier nur eine Schmuckfarbe – "Adobe Red" – verwendet.
Untersuchen Sie das Zusammenspiel von Schmuckfarben und Schwarz, indem Sie zur "Schmuckfarb- + Schwarz-Kanäle" wechseln
Nicht-Schmuckfarb-Farbauszüge überprüfen
Manchmal enthalten PDF-Dateien eine bestimmte Farbe sowohl als Schmuck- als auch Prozessfarbe. Beim Verarbeiten oder Drucken solcher PDF-Dateien können solche Farben, die identisch sein sollten, leicht voneinander abweichen.
Reguläre Seitenansicht mit allen Farbauszügen
Ändern Sie das Erscheinungsbild einer Schmuckfarbe – Gehen Sie zum Switchboard
Gehen Sie zur Gruppe "Farben" und klicken Sie auf die Aktion "Schmuck-Farben"
Die "Schmuck-Farben"-Aktion zeigt eine Schmuckfarbe und ermöglicht diverse Änderungen
Ändern Sie die CMYK-Werte, so dass sie ein dunkles Lila (30/100/0/50) repräsentieren und klicken Sie auf "Ausführen"
Alle "Adobe Red"-Objekte wurden mit dunklem Lila eingefärbt
Untersuchen Sie kritische Bereiche am Seitenrand – Wählen Sie "Sicherheitszone"
Untersuchen Sie das beschnittene Endformat auf Objekte, die zu dicht am Rand liegen
Wechseln Sie von der "Seitenrand"- zur "Beschnittbereich"-Anzeige
Überprüfen SIe den Beschnitt – Objekte, die am Beschnittrand enden, sollten besser in den Beschnitt hinausragen
Passen Sie den Beschnittbereich an – Gehen Sie zum Switchboard
Gehen Sie zur Gruppe "Seiten" und klicken Sie auf "Beschnitt erzeugen"
Wählen Sie die Werte für den zu erzeugenden Beschnitt und die maximale anamorphotische Skalierung
Im Bogenoffsetdruck wird es in den meisten Fällen ausreichend sein, 1.5 mm Beschnitt hinzuzufügen. Einige Online-Druckportale begrenzen die Beschnittgröße sogar auf solch einen kleinen Wert, um die Bogennutzung zu optimieren. Zu Demonstrationszwecken wählen wir 3 mm, damit der Effekt deutlicher zu sehen ist.
In Fällen, wo Objekte bereits dicht am Beschnittbereich liegen, empfiehlt es sich, eher kleinere Beschnittwerte zu wählen.
Klicken Sie auf "Ausführen" und warten Sie einige Sekunden, während pdfToolbox den Beschnitt anpasst
Kehren Sie zur Sichtprüfung für den Beschnittbereich zurück
Wählen Sie "Beschnittbereich" – stellen Sie sicher, dass der Beschnitt nun ausreichend ist
Gehen Sie zur ersten Dokumentseite zurück
Klicken Sie im Switchboard auf das "Anordnen"-Gruppensymbol
Wählen Sie in der "Anordnen"-Gruppe "Broschüre"
Aktivieren Sie die Erzeugung von Schnittmarken, wählen Sie "Minimale Größe" für eine automatische Bogengröße und lassen Sie den Versatz auf 0
Innerhalb von Sekunden wird das PDF zu einer Broschüre ausgeschossen
Überprüfen Sie das Ergebnis – Seiten sind nun für den Broschürendruck angeordnet und Schnittmarken wurden hinzugefügt
Überprüfen Sie mit der Lupenfunktion erneut, dass der Beschnitt ausreichend ist