Preflight bei PDF-Dateien

Die PDF-Qualitätskontrolle bzw. das Preflight wird verwendet, um PDF-Dokumente für die Eignung zum Druck, die Archivierung oder andere Zwecke zu überprüfen. callas hat seine Preflight-Technologie so entwickelt, dass derartige Qualitätskontrollen manuell oder automatisiert durchzuführen sind. Die Lizenzierung durch Adobe und ihr Einsatz im Acrobat Preflight-Plug-in zeugen für die Qualität und Zuverlässigkeit der Preflight-Engine von callas. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie Ihre PDF-Dokumente auf verschiedene Weisen im Preflight prüfen können.

Zuerst: das Profil

Der Eckpfeiler jeder Qualitätskontrolle mit einem Produkt von callas ist das sogenannte Preflight-Profil. Ein Profil stellt eine Sammlung von Prüfpunkten für ein PDF-Dokument sowie (optional) der Probleme dar, die man während eines Preflights beheben sollte. Um ein Preflight bei Ihren PDF-Dokumenten durchzuführen, müssen Sie entweder ein vordefiniertes Preflight-Profil (das von callas bereits mit dem Produkt geliefert wird) wählen oder ein eigenes Profil erstellen.
Die vordefinierten Profile, die callas bereitstellt, fallen unter anderem in die folgenden Kategorien:

  • Profile, die PDF-Standards wie PDF/X, PDF/A, PDF/VT und weitere zugrunde legen
  • Profile, die PDF-Spezifikationen von Branchenverbänden wie die Ghent Workgroup und PDF/X-Ready einrichten
  • Sonstige Beispiel- und Demoprofile

 
Abbildung 1: das Profil-Fenster in pdfToolbox mit Standardprofilen nach ISO

Manuelles Preflight

Wenn Sie ein PDF-Dokument erhalten, können Sie es mithilfe von pdfToolbox Desktop oder pdfaPilot Desktop manuell prüfen. Beide Produkte können entweder als Plug-in in Adobe Acrobat oder als eigenständige Anwendung genutzt werden. Ein Preflight bei Ihren Dokumenten durchzuführen, ist genauso einfach, wie eine zu prüfende PDF-Datei aufzurufen. Sie wählen das entsprechende Preflight-Profil im Fenster „Profile“ aus und klicken auf „Analysieren“ oder „Analysieren und fixen“.

Abbildung 2: Preflight-Ergebnisse gemäß einem PDF/X-1a-Profil

Bei einem manuellen Preflight erscheint das Fenster „Ergebnis“ und zeigt eine Liste mit informativen Anmerkungen, Warnungen und Fehlern.

Überwachte Ordner für Preflight nutzen

Bei vielen Workflows ist es effizienter, ein automatisiertes Preflight einzurichten. Statt jede PDF-Datei einzeln zu öffnen, wird ein Hotfolder oder ein überwachter Ordner erstellt. Jedes PDF-Dokument, das in diesem Ordner abgelegt wird, wird automatisch für ein Preflight abgeholt. Die Ergebnisse werden in vordefinierten Ordnern hinterlegt.

Abbildung 3: ein überwachter Ordner auf dem pdfToolbox Server zur Erstellung von PDF/X-4-Dateien

In pdfToolbox Server und pdfaPilot Server sind diese Art von automatisierten Workflows implementiert. Jeder erstellte Job bestimmt einen Input-Ordner (der überwachte Ordner, aus dem die PDF-Dateien abgeholt werden) und Output-Ordner für Dateien ohne Fehlermeldungen, Dateien mit Fehlermeldungen und Dateien mit Warnungen usw. Das für den Job ausgewählte Preflight-Profil legt fest, welche Prüfungen und Fehlerbehebungen bei der verarbeiteten Datei durchgeführt werden.

Integriertes Preflight

Häufig ist es effizienter, das Preflight von PDF-Dateien in eine umfassendere Lösung wie beispielsweise ein Delivery Portal oder eine Web-to-Print-Lösung einzubinden. callas stellt für diese Einsatzbereiche sowohl eine Kommandozeilen-Lösung als auch ein Software Development Kit (SDK) zur Verfügung.

Integration über die Kommandozeile

pdfToolbox CLI und pdfaPilot CLI sind Kommandozeilen-Anwendungen. Sie lassen sich in einem Terminal- oder Befehlszeilenfenster starten, werden jedoch üblicherweise aus einer Anwendung oder einem Script, in das sie integriert sind, aufgerufen. Diese Anwendungsversionen unterstützen alle Preflight-Funktionen und können automatisch detaillierte Berichte (als PDF- oder XML-Datei) zur weiteren Integration erstellen.

Das SDK

Die Lösungen pdfToolbox SDK und pdfaPilot SDK ermöglichen eine Integration auf Bibliotheksebene. Das SDK enthält die notwendigen Bibliotheken, Header, Dokumentationen und Muster, um das Preflight eng mit einer C-, C++-, Java- oder .Net-Anwendung zu verzahnen. Die Einbindung des Preflights anhand des SDK erfordert Entwicklungsressourcen, sorgt aber letztendlich für die dichteste Integration.

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