pdfToolbox für OEM-Kunden

pdfToolbox wird weltweit von vielen OEM-Kunden zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt. Sie integrieren die pdfToolbox-Technologie beispielsweise in eigene Produkte, mit denen PDFs über eine Webanwendung hochgeladen und anschließend automatisch geprüft oder korrigiert werden. Oder pdfToolbox wird für das Zusammenführen, Ausschießen oder für den Softproof von Drucksachen eingesetzt. In anderen Produkten wiederum können mit ihr PDF-Dateien angezeigt und geändert werden.

Der große Leistungsumfang der pdfToolbox macht sie zu einer One-Stop-Lösung für PDFs in der Druckvorstufe, für viele OEM-Kunden genau das was sie benötigen, um ihre eigene Expertise auf PDF-Ebene umzusetzen. Dazu gehören beispielsweise Preflighting (Qualitätskontrolle), Farbkonvertierung, der flexible Umgang mit Schriften (Einbetten, Substitution, Vektorisierung), Transparenzreduzierung, hochwertiges PDF-Rendering usw. Alles was mit pdfToolbox Desktop interaktiv oder über Hotfolder bzw. Kommandozeile mit pdfToolbox Server ausgeführt werden kann, steht OEM-Kunden auch über eine direkte Integrationsschnittstelle zur Verfügung.

Von entscheidender Bedeutung für OEM-Kunden aber ist die Performance und Zuverlässigkeit der pdfToolbox: Ihr Gesamtprodukt kann nur  so gut sein wie ihr schwächstes Glied. callas stellt sicher, dass jedes pdfToolbox-Release ausgiebig getestet wird, bevor es als Bestandteil der Produkte unserer OEM Kunden ausgeliefert wird. Dies gilt in gleicher Weise für die Produkte unserer OEM-Großkunden wie Adobe, Foxit, Quark oder Xerox mit Millionen Endanwendern wie auch für die Produkte unserer spezialisierteren Kunden aus dem Klein- und Mittelstand.

Viele OEM-Kunden bieten ihre Produkte auf mehreren nationalen Märkten an. Dann ist es wichtig, dass pdfToolbox von Hause aus insgesamt 15 lokalisierte Sprachversionen beinhaltet, die dann sofort auch in ihren Produkten unterstützt werden können: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch,  Japanisch, Polnisch, Finnisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Tschechisch und Dänisch.

Natürlich können OEM-Kunden – oder ihre Endbenutzer – die Preflight-Profile anpassen oder komplett neue erstellen: pdfToolbox verwendet dasselbe Profilformat wie das Preflight in Adobe Acrobat (das von callas entwickelt wurde). Aber auch mit pdfToolbox Desktop ist das interaktive Erstellen und Testen von Profilen möglich. Damit haben OEM-Kunden die Wahl zwischen der Nutzung der zahlreichen mitgelieferten Standardprofile oder der gezielten Erstellung oder Anpassung eigener Profile.

pdfToolbox wird häufig aktualisiert (normalerweise ein großes Update und mehrere Wartungsupdates pro Jahr). Da unsere OEM-Partner Zugriff auf alle Updates von pdfToolbox haben, ist es ihnen möglich, ihren Kunden im Rahmen ihrer eigenen Wartungsvereinbarungen zusätzlichen Mehrwert zu bieten

Integration

Es gibt nahezu keine Beschränkungen hinsichtlich der unterstützten Umgebungen: pdfToolbox ist für Windows, Mac OS X, Linux, Sun Solaris und IBM AIX verfügbar. Bei allen diesen Plattformen kann die Technologie wahlweise über die Kommandozeile oder als Programmierbibliothek (SDK) integriert werden.

Bei pdfToolbox CLI (der Kommandozeilen-Version) findet die gesamte Kommunikation über die Befehlszeile statt: Aufrufe erfolgen per Script und die Rückgabe über die Standardausgabe, Exit-Codes und XML-Berichte. Eine ausführliche Dokumentation und die integrierte Hilfsfunktion ermöglichen schnelle Fortschritte bei der Verwendung der CLI-Version mit eigenen Skripten und der Integration in eigene Produkte.

pdfToolbox SDK ist eine native C-API Programmierbibliothek, mit zusätzlichen Header-Dateien für C++ und Wrapper-Interfaces für C#/.NET (nur Windows) sowie für Java. Eine Webservice-Schnittstelle für SOAP ist ebenfalls verfügbar. Alle diese unterschiedlichen Umgebungen sind bereits intensiv bei OEM-Kunden im Einsatz. Die APIs wurden eingehend getestet und die Produktdokumentation sowie Beispielcodes erleichtern die direkte Integration.

Da die Funktionen von pdfToolbox CLI und pdfToolbox SDK weitgehend identisch sind, hängt es in erster Linie von den Anforderungen und Vorlieben unserer OEM-Kunden ab, welche Komponente am besten geeignet ist. Einen detaillierten Überblick über die Unterschiede der zwei Versionen finden Sie hier.

Während der Integrationsphase und natürlich auch danach steht allen OEM-Kunden Priority-Support mit in der Regel sehr kurzen Antwortzeiten zur Verfügung, über den bei Bedarf auch direkter Entwickler-Support geleistet wird.

Anwendungsbereiche

Nachfolgend finden Sie Beispiele für Produkte, in die pdfToolbox häufig integriert wird (alphabetisch sortiert). Beachten Sie, dass diese Liste nicht vollständig ist.

Anzeigen-Workflows und -Management

Anzeigen sind nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene wichtig: bei einem Druckprodukt müssen sie auch in dieses eingefügt und produziert werden können. Es muss sichergestellt sein, dass das Material des Kunden den Vorgaben getreu produziert werden kann, oder – wenn Anpassungen erforderlich sind – dass Probleme so frühzeitig wie möglich erkannt werden.
Dies ist besonders wichtig bei Publikationen, die täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt gedruckt werden müssen. Kein Wunder, dass viele Produkte für Anzeigen (nicht nur) in Tageszeitungen intern auf die Preflight- und Korrekturfunktionen der pdfToolbox setzen.

Desktop-Produkte

Es gibt einige leistungsfähige Desktop-Produkte von OEM-Kunden mit weltweitem Produktverkauf, die intern unsere PDF-Technologie nutzen: Adobe Acrobat, Foxit Phantom Suite, Quark XPress und viele weitere. In einigen Fällen werden sämtliche oder auch nur bestimmte Preflighting- oder Korrekturfunktionen genutzt, in anderen steht die Einhaltung PDF basierter Standards im Mittelpunkt (z.B. PDF/X oder die Empfehlungen der PDF Gent Workgroup) oder es geht „nur“ um die Erzeugung von Vorschau-Bildern oder um etwas noch anderes.

Outputmanagement und Ausschießen

Beim Ausschießen oder allgemein der Vorbereitung, Überwachung und Kontrolle der Druckausgabe werden die Ergebnisse aus den vorherigen Produktionsschritten weiterverarbeitet. Die Qualität der PDF-Dateien sollte in dieser Phase des Arbeitsablaufs bereits gut sein. Es können aber noch Farbanpassungen notwendig sein, z. B. um Schmuckfarben nach CMYK zu konvertieren, wenn erst in dieser Ablaufphase klar wird, wie das Druckprodukt erstellt werden soll. Darüber hinaus sind aber eventuell dennoch letzte Überprüfungen an den zusammengefügten Bögen oder Seiten notwendig: Unerkannte Produktionsprobleme sind jetzt zwar selten – aber sehr teuer.
Die Entwicklung von Lösungen für das Ausschießen oder dem Outputmanagement setzt gute Kenntnisse der Kundenabläufe und –anforderungen voraus. Die Lösung, die die Vorgaben dann auf PDF-Ebene umsetzt, muss diese vor allem zuverlässig umsetzen. Unsere Kunden nutzen pdfToolbox an dieser Stelle, weil sie sich damit voll auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können.

Softproof und Vorschau

OEM-Kunden setzen pdfToolbox ein, um hochwertige Vorschaubilder oder Softproofs von PDF-Seiten zu erstellen. Hochwertig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Vorschaubild – insbesondere bei Überdrucken oder Transparenzeffekten – korrekt ist und genau das leistet hier die pdfToolbox. Sie wird sowohl zur Erzeugung zuverlässiger Vorschaubilder in PDF-Anwendungen (z. B. bei Produkten zum Ausschießen) verwendet, aber auch für hoch aufgelöste und farbverbindliche Softproofs von Druckunterlagen.

Webanwendungen und Web-to-Print

Viele Webanwendungen ermöglichen es Endnutzern PDFs über ein Webportal für den Druckprozess hochzuladen. Eine derartige Webanwendung sollte Nutzern zumindestens eine erste Rückmeldung hinsichtlich der Qualität der Datei und einen Hinweis bei eventuell zu erwartenden Problemen geben. Es macht dabei keinen Unterschied, ob es sich um die Website eines Druckunternehmens oder das Anzeigen-Portal eines Verlags oder einer Verlags-Gruppe handelt. Bei vielen dieser Websites wurde pdfToolbox integriert, um Endnutzern genau diese schnelle Rückmeldung geben zu können. Ein Vorteil für OEM-Kunden, die solche Portale für Druckshops und Verlage anbieten, ist, dass pdfToolbox in lokalisierter Version für alle wichtigen Sprachen bereitsteht und unterschiedliche Report-Typen zurück liefert - einschließlich anhand von HTML-Vorlagen individualisierbarer Reports.

Workflow-Lösungen

Alle Workflows, in denen PDF-Dateien verarbeitet werden, benötigen eine Lösung, um die Dateien während des Durchlaufs prüfen (Preflight) und in der Regel auch anpassen zu können. Mitunter kann es vorteilhaft sein, dass die pdfToolbox auch andere Dateiformate wie Office-Dateien (Microsoft Office-Dateien nur auf Windows und nur bei installiertem Microsoft Office), Bilder (TIFF, JPEG, PNG) oder EPS/PostScript nach PDF konvertieren kann. Viele Produkte für Druck-Workflows, die separat lizenziert oder auch als Bestandteil von Hardware (z.B. eines Drucksystems) vertrieben werden, integrieren „unter der Haube“ die pdfToolbox.

Aktivierung und Lizenzbedingungen

Wenn die pdfToolbox im Rahmen einer OEM-Vertriebsvereinbarung verwendet wird, ist keine Aktivierung pro Rechner oder Nutzer notwendig. Stattdessen integriert sie sich in den Kopierschutz der Hostsoftware und kann mit dem Produkt ohne Interaktion mit einem zusätzlichen Aktivierungssystem vertrieben und in Betrieb genommen werden.

pdfToolbox wird in eine große Anzahl ganz unterschiedlicher Produkte und Technologien - von Desktop-Tools mit großer Kundenbasis (wie Adobe Acrobat, Foxit Phantom oder Quark XPress) bis hin zu sehr spezialisierten Tools für besondere Zielgruppen - integriert. Die jeweilige Situation dieser Produkte wird bei den Lizenzvereinbarungen berücksichtigt, so dass sich die Gebühren individuell am Einsatzbereich bzw. -volumen orientieren. Dafür folgen wir in unseren OEM-Vereinbarungen einem erprobten und für beide Seiten erfolgversprechenden Ablauf. Wir sind daher überzeugt, dass pdfToolbox sich sehr gut integrieren läßt: nicht nur technisch, sondern auch in vorhandene Geschäftsmodelle.

Kundenstimmen

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